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Möglicher Durchbruch bei der Vorhersage der Immunantwort
PD-1- und PD-L1-Inhibitoren blockieren Proteine, die Tumore von krankheitsbekämpfenden Zellen verbergen und es dem Körper ermöglichen, Krebszellen zu bekämpfen, aber sie wirken nicht bei allen Krebspatienten. Jetzt haben Forscher an der Universität Amsterdam ein von der niederländischen Firma Breathomix entwickeltes diagnostisches Atemtestgerät getestet, das Krebspatienten dabei helfen kann, ihr Ansprechen auf die Immuntherapie vorherzusagen, bevor sie diese teuren Therapien einnehmen. Das Breathomix-Gerät misst Chemikalien im Atem, die durch das Vorhandensein von Tumoren verändert werden können, und ein Online-Tool verwendet die Daten, um zu bestimmen, ob der Patient auf bestimmte Immuntherapien, einschließlich Checkpoint-Inhibitoren, ansprechen würde. Während der Tests erhielten Patienten, die entweder MSD Keytruda (Pembrolizumab) oder BMS Opdivo (Nivolumab) erhielten, eine Checkpoint-Inhibitor-Therapie, und Atemprofile wurden aus der elektronischen Metalloxidhalbleiter-Nase (eNose) gesammelt. Die Ergebnisse ergaben, dass das Gerät in der Lage war, das Ansprechen des Patienten nach drei Monaten Anti-PD-1-Behandlung zu unterscheiden, und dass das eNose-Gerät eine wirksame Vorhersagemethode zur Bestimmung des Ansprechens des Patienten auf die Immuntherapie mit einer Genauigkeit von 85% war.
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