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Eisenstörungen, die mit einer nanoskaligen Biosonde nachgewiesen wurden

11th May 2020

Eine nanoskalige Biosonde, mit der Forscher Eisenstörungen in Gewebe, Körperflüssigkeiten und Zellen bis zu einem Tausendstel Millimolar untersuchen können, wurde von einem australischen Postgraduierten entwickelt. Der Test wurde im Vergleich zu aktuellen Blutuntersuchungsmethoden zur Erkennung von Eisenstörungen als spezifischer und empfindlicher beschrieben. Der Test verwendet eine neuartige Technologie zur Fluoreszenz-Bio-Nanosonde auf Kohlenstoffbasis, die nicht-invasive Injektionen umfasst, um eine genauere Diagnose der Krankheit vor Beginn der Symptome zu ermöglichen. daher Verhinderung anderer schwerer Krankheiten. Die Forscher testeten die Nanosonde auf Schweinehaut, und die Ergebnisse zeigten, dass sie die derzeitigen Methoden zur Tiefengewebebildgebung übertraf und biologisches Gewebe bis zu Messungen von zweihundertachtzig Mikrometern durchdrang. Darüber hinaus blieb die Nanosonde in synthetischen Geweben in Längen von bis zu dreitausend Mikrometern nachweisbar; Die Forschung wird im Applied Materials & Interfaces Journal veröffentlicht. Pooria Lesani, Biosondenentwicklerin und Doktorandin der Tissue Engineering and Biomaterials Research Unit und des ARC Center for Innovative BioEngineering, erklärte: „Mehr als 30 Prozent der Weltbevölkerung leben mit einem Eisenungleichgewicht, das im Laufe der Zeit dazu führen kann bestimmte Formen von Krebs sowie Parkinson und Alzheimer. Aktuelle Testmethoden können komplex und zeitaufwändig sein. Um dem entgegenzuwirken und die Früherkennung schwerwiegender Krankheiten zu ermöglichen, haben wir eine überempfindliche und kostengünstige Hauttestmethode zum Nachweis von Eisen in den Zellen und im Gewebe des Körpers entwickelt. Unsere jüngsten Tests haben einen schnellen Nachweis von freien Eisenionen mit bemerkenswert hoher Empfindlichkeit gezeigt. Eisen konnte in Konzentrationen im Bereich von Teilen pro Milliarde nachgewiesen werden, eine Rate, die zehnmal geringer ist als bei früheren Nanosonden. Unser Sensor ist multifunktional und kann für die Tiefengewebebildgebung mit einer kleinen Sonde eingesetzt werden, mit der die Struktur komplexer biologischer Gewebe und synthetischer Gerüste sichtbar gemacht werden kann. Wir hoffen, die Nanosonde in ein "Lab on a Chip" -Erfassungssystem integrieren zu können, ein tragbares diagnostisches Bluttest-Tool, mit dem Ärzte die Gesundheit ihrer Patienten aus der Ferne überwachen können. "Lab on a Chip" -Systeme sind relativ einfach zu bedienen und erfordern nur kleine Blutvolumenproben vom Patienten, um einen genauen Einblick in potenzielle Eisen (III) -Ionenstörungen im Körper zu erhalten, was eine frühzeitige Intervention und Prävention von Krankheiten unterstützt

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