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Neues injizierbares Hydrogel ermöglicht es Zellen, beschädigte Organe zu heilen
Wissenschaftler der McGill University in Montreal haben ein Biomaterial entdeckt, das das Potenzial hat, Herz, Stimmbänder und Muskeln zu heilen. Dieser Fortschritt wurde als große Errungenschaft in der regenerativen Medizin gelobt. Professor Luc Mongeau und Assistenzprofessor Jianyu Li arbeiteten mit einem Team an der Entwicklung eines innovativen injizierbaren Hydrogels, das es Zellen ermöglicht, zu wachsen und beschädigte Organe zu heilen. Die Wissenschaftler bewerteten die Ausdauer ihres Hydrogels mit einer Maschine, die sie konstruierten, um menschliche Stimmbänder zu imitieren. Das einzigartige Biomaterial blieb nach sechs Millionen Vibrationszyklen mit 120 Mal pro Sekunde intakt; andere typische Hydrogele zerbrachen aufgrund der Kräftebelastung in Fragmente. Den Forschern zufolge könnte die Technologie für die Medikamentenverabreichung, Tissue Engineering und die Generierung von Modellgeweben für Medikamententests verwendet werden. Es besteht auch die Möglichkeit, die Technologie bei der Herstellung von Lungen für Covid-19-Drogentests einzusetzen. Guangyu Bao, Graduate Research Assistant der McGill University, sagte: „Menschen, die sich von einem Herzschaden erholen, stehen oft vor einem langen und kniffligen Weg. Die Heilung ist eine Herausforderung, da das Gewebe ständigen Bewegungen standhalten muss, wenn das Herz schlägt. Das gleiche gilt für Stimmbänder. „Vor unserer Arbeit besaß kein injizierbares Hydrogel gleichzeitig eine hohe Porosität und Zähigkeit. Um dieses Problem zu lösen, haben wir ein porenbildendes Polymer in unsere Formel aufgenommen. Wir hoffen, dass das neue Hydrogel eines Tages als Implantat verwendet wird, um die Stimme von Menschen mit geschädigten Stimmbändern wiederherzustellen, beispielsweise von Überlebenden von Kehlkopfkrebs.â
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