Looks like you’re on the German site. Choose another location to see content specific to your location
Die vier größten Trends in der Laborautomatisierung in diesem Jahr
1. Weiterentwicklung der Automatisierung in Zellkulturlabors In Zellkulturlabors sind Aufgaben wie das Füttern, Teilen und Pflanzen von Zellen sehr repetitiv und arbeitsintensiv, was sie zu einem perfekten Ziel für die Automatisierung macht. Während dies seit vielen Jahren ein Ziel der Industrie ist, gab es mehrere Probleme, die dies zurückhielten, zum Beispiel weil die richtige Technologie nicht verfügbar war und die Zellkulturforschung zu schwierig zu automatisieren war. Trotzdem haben die jüngsten Entwicklungen dazu geführt, dass langsamere Tools durch Automatisierung ersetzt werden. Dadurch können Wissenschaftler zuvor zeitaufwändige Aufgaben rationalisieren und in deutlich kürzerer Zeit genauere Ergebnisse erzielen. Wissenschaftler können sicher sein, dass ihre Zellkultur effizient ist, da Roboter außerhalb der 9 bis 5 den optimalen Zeitpunkt finden, um Zellen zu füttern. Im Mittelpunkt der Innovation steht das Sammeln, Analysieren und Lernen aus Daten. Dieser Wunsch, qualitativ hochwertige Daten zu generieren, führt häufig dazu, dass Labore nach Automatisierung als Lösung suchen. Es kann eine größere Menge an qualitativ hochwertigeren Daten generieren, wodurch bessere Schlussfolgerungen aus ihren Studien gezogen werden können. Um das Risiko der Schaffung eines „Datensees“ mit Massen von Informationen zu verringern, die nicht kontextualisiert sind, müssen Labore die Tiefe der Daten, die sie erhalten, und wie sie organisiert und kontextualisiert werden können, vorhersehen. Die Kontextualisierung von Daten beinhaltet das Zusammenstellen verwandter Informationen, was deren Interpretation und Verdauung erleichtert und außerdem sicherstellt, dass die Daten wiederverwendbar und für andere Wissenschaftler zugänglich sind. 3. Optimierung von Innovation und Laborfläche durch modulare Automatisierung Laborfläche ist kostbar, und die darin verwendeten Geräte sind meistens teuer und groß. Die Antwort liegt in einem modularen und interoperablen Modell zur Maximierung der Stellfläche eines Labors. Traditionell wurden Labore so eingerichtet, dass sie nach innen gerichtet sind und keine Interaktion zwischen Robotern und Menschen oder Änderungen zulassen, wenn zuvor Robotik in Arbeitsabläufe integriert wurde. Indem der Raum geöffnet wird und es Wissenschaftlern ermöglicht wird, die Roboter voll auszunutzen, haben Labore die Flexibilität, sich weiterzuentwickeln und zu verändern und gleichzeitig ihre Verfahren zu verbessern. Die Verwendung eines modularen Systems, bei dem Teile je nach Bedarf ausgetauscht oder hinzugefügt werden, führt zu einem breiteren Spielraum für Innovationen und gibt den Wissenschaftlern zusätzlich die Möglichkeit, ihre Arbeitsweise zu ändern, ohne einen ganzen Arbeitsablauf zu demontieren. 4. Maximierung von End-to-End-Workflows Labore investieren oft in ein einzelnes Gerät, bei dem es sich um eine sperrige Hardware handeln kann, die einen kleineren oder größeren Workflow automatisiert, und betrachten sich selbst als „automatisiert“. Wir müssen über End-to-End-Workflows nachdenken, um das Beste aus der Automatisierung herauszuholen. Durch die Aufteilung eines Arbeitsablaufs in kleinere Komponentenprozesse und den Einsatz von Robotik zur Verbindung dieser einzelnen Prozesse können Labortechniker zuvor klobige Systeme in einen ununterbrochenen Fluss umwandeln, der die Präzision und Skalierung erheblich steigert. Ein kontinuierlicher Fluss maximiert die Kompetenzen der Geräte, um ohne manuelle Eingriffe qualitativ hochwertige Ergebnisse zu erzielen.
Informiert bleiben
Erhalten Sie die neuesten Branchennachrichten, Tipps und mehr direkt in Ihren Posteingang.
- Share Article
- Share on Twitter
- Share on Facebook
- Share on LinkedIn
- Copy link Copied to clipboard