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UNICEF unterzeichnet Malaria-Impfstoffvertrag mit GSK

22nd August 2022

GSK hat den allerersten Auftrag für die Lieferung eines Malaria-Impfstoffs von UNICEF erhalten. Im Rahmen des 170-Millionen-Dollar-Vertrags wird GSK in den nächsten drei Jahren fast 20 Millionen Dosen RTS,S/AS01 liefern. Laut UNICEF starben im Jahr 2020 in Afrika fast 500.000 Kinder an Malaria, sodass jährlich Tausende von Menschenleben vor dem Versorgungskontakt gerettet werden könnten. Die Direktorin der Versorgungsabteilung von UNICEF, Etleva Kadilli, erklärte: „Diese Einführung des Impfstoffs ist eine klare Botschaft an die Entwickler von Malaria-Impfstoffen, ihre Arbeit fortzusetzen, da Malaria-Impfstoffe benötigt und gewünscht werden. Wir hoffen, dass dies nur der Anfang ist. Kontinuierliche Innovation ist erforderlich, um neue Impfstoffe und Impfstoffe der nächsten Generation zu entwickeln, um das verfügbare Angebot zu erhöhen – und einen gesünderen Impfstoffmarkt zu ermöglichen. Dies ist ein großer Schritt nach vorne in unseren gemeinsamen Bemühungen, das Leben von Kindern zu retten und die Belastung durch Malaria als Teil umfassenderer Malariapräventions- und Kontrollprogramme zu verringern.“ Der RTS,S-Impfstoff ist der allererste Impfstoff gegen eine parasitäre Krankheit und das Ergebnis von 35 Jahren F&E. Der Impfstoff wirkt gegen Plasmodium falciparum, den am weitesten verbreiteten Malariaparasiten in Afrika und den tödlichsten Malariaparasiten weltweit. Im Jahr 2019 wurde im Rahmen des Malaria-Impfungsprogramms in Malawi, Kenia und Ghana die routinemäßige Pilotimpfung eingeführt. Die von den Piloten gewonnenen Erkenntnisse und Erfahrungen flossen Ende 2021 in die Empfehlung der WHO für den umfassenden Einsatz des ersten Malaria-Impfstoffs in über dreißig Ländern mit hoher Malariaübertragung durch P. falciparum ein. Später öffnete Gavi, die Vaccine Alliance, den Weg für eine breitere Einführung des Impfstoffs, nachdem sie beschlossen hatte, Mittel für Malaria-Impfstoffprogramme in geeigneten Ländern bereitzustellen. In den betroffenen Ländern wird mit einer hohen Nachfrage nach dem Malaria-Impfstoff gerechnet. Bei jedem neuen Impfstoff ist das Angebot jedoch wahrscheinlich zunächst begrenzt und wird im Laufe der Zeit zunehmen, wenn die Produktionskapazität auf ein angemessenes Niveau ansteigt. Es gibt bereits Pläne, die Produktion anzukurbeln, auch durch Technologietransfer, damit jedes malariagefährdete Kind die Möglichkeit hat, geimpft zu werden.

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