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Verkaufszettel für Tiergesundheits-Antibiotika um 55 %
Das Veterinary Medicines Directorate (VMD) der britischen Regierung gab am 8. November bekannt, dass die Zahl der Antibiotikaverkäufe in der Viehwirtschaft im Vergleich zu 2014 um 55 % gesunken ist, was nun offiziell die kleinste Verkaufsmenge seit Beginn der Aufzeichnungen ist. Laut der jüngsten UK-VARSS (UK-Veterinary Antibiotic Resistance and Sales Surveillance) gehören zu den spezifischen Bereichen, in denen das Vereinigte Königreich seine Fähigkeit verliert, den Verkauf von Antibiotika verantwortungsvoll zu verwalten, Forellen-, Hühner-, Schweine- und Entenabteilungen. Auf der positiven Seite ist jedoch zu vermerken, dass das Vereinigte Königreich seinen globalen Erfolg im gesamten Viehsektor insgesamt aufrechterhält. Antibiotikaresistenzen entstehen, wenn Mikroorganismen, die die Infektionsquelle darstellen, sich verändern und nicht mehr auf Medikamente reagieren, die sie normalerweise zerstören oder ihr Wachstum stoppen, wodurch Infektionen schwieriger zu behandeln sind. Antimikrobielle Resistenz (AMR) wird laut WHO allgemein als eines der größten Risiken für die Gesundheit von Mensch und Tier angesehen. Der übermäßige Einsatz von Antibiotika erhöht die Möglichkeit der Entwicklung von Resistenzen, daher ist ein kluger Einsatz von entscheidender Bedeutung, um sicherzustellen, dass sie sowohl bei Menschen als auch bei Tieren wirksam bleiben. Die Verkäufe von „Last-Resort“-Antibiotika sind seit 2014 um über 80 % zurückgegangen, da erhebliche Anstrengungen unternommen wurden, sie nicht mehr so oft wie zuvor zu verwenden und somit ihre Wirksamkeit zu erhalten. Der Umsatzanteil dieses Produkts am Markt liegt jetzt bei nur noch 0,4 %. In Europa verwendet das Vereinigte Königreich nach wie vor die wenigsten Antibiotika bei Nutztieren und verzeichnet den größten Rückgang der Resistenzen dagegen. © Copyright 2010-2021 Zenopa LTD. Alle Rechte vorbehalten.
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