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Ethoss-Umfrage: 63 % der UK-Implantatpatienten uninformiert
Eine von Ethoss Regeneration beauftragte Umfrage zeigt, dass 63 Prozent der britischen Dentalimplantatpatientinnen und -patienten vor der Behandlung nicht von ihrer Behandlerin oder ihrem Behandler über die Knochenersatzmaterialien aufgeklärt wurden. Damit blieben viele möglicherweise ohne Kenntnis darüber, dass ein vorgeschlagenes Transplantat tierischen Ursprungs sein oder aus gespendetem humanem Material stammen könnte. Wie am 28. September 2026 berichtet, lenken die Ergebnisse der Umfrage „What’s really in your smile?” die kommerzielle und regulatorische Aufmerksamkeit stärker auf synthetische Alternativen im wachsenden britischen Markt für Knochenregeneration in der Implantologie.
Die Umfrage weist ein erhebliches kommerzielles Potenzial für synthetische Knochenersatzmaterialien aus: 40 Prozent der Befragten gaben an, dass sie synthetisches Material verlangt hätten, wenn sie vorab darüber informiert worden wären, dass ihr Transplantat tierischen Ursprungs oder aus einem verstorbenen menschlichen Spender stammen würde; 23 Prozent hätten tierisches oder humanes Material generell abgelehnt. Ein Viertel der Befragten gab an, dass die Zahnärztin oder der Zahnarzt nicht nach religiösen oder persönlichen Präferenzen gefragt hatte, die die Materialwahl beeinflussen könnten. Im Februar 2026 erkannte der britische General Dental Council (GDC) Bedenken hinsichtlich der Aufklärung über tierisch gewonnene dentale Materialien an und wies darauf hin, dass ein Verzicht auf eine Einwilligungseinholung als Angelegenheit der beruflichen Eignung (Fitness to Practise) gewertet werden könnte.
Die Zahnärztin Mariam Belattar ordnete die Ergebnisse als Frage der informierten Einwilligung ein und positionierte die Offenlegung der Herkunft von Biomaterialien als grundlegenden Bestandteil der Aufklärung in der Implantologie, neben der Erläuterung des chirurgischen Vorgehens und möglicher Komplikationen. Die Erkenntnisse schärfen die Wettbewerbsposition der Hersteller synthetischer Knochenersatzmaterialien, darunter die britische Ethoss Regeneration, gegenüber den dominierenden Xenograft- und Allograft-Anbietern wie Geistlich (Bio-Oss, bovin), Zimmer Biomet Dental (Puros, humanes Allograft), Straumann Group, Dentsply Sirona und Botiss im wachsenden britischen Markt für Knochenregeneration in der Implantologie.
Das kommerzielle Signal ist ein reifer werdender Markt für Knochenregeneration in der Implantologie, in dem informierte Einwilligung, Transparenz zur Materialherkunft und synthetische Alternativen zu zentralen Wettbewerbsfaktoren werden. Der regulatorische Druck durch die GDC-Hinweise stärkt die kommerzielle Positionierung synthetischer Hersteller. Zu erwarten ist, dass Ethoss Regeneration, Geistlich (Bio-Oss), Zimmer Biomet Dental (Puros), Straumann Group, Dentsply Sirona und Botiss ihre Positionierung im UK-Markt im weiteren Verlauf von 2026 und 2027 nachschärfen werden.
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