Looks like you’re on the German site. Choose another location to see content specific to your location
PrecisionLife identifiziert erste detaillierte genetische Risikofaktoren für Long-COVID
PrecisionLife, ein führendes Unternehmen im Bereich der Computerbiologie, das Präzisionsmedizin bei komplexen chronischen Krankheiten vorantreibt, hat die Ergebnisse seiner langen COVID-Studie bekannt gegeben, die die ersten detaillierten genetischen Einblicke in die Erkrankung und ihre Gemeinsamkeiten mit anderen Krankheiten, einschließlich myalgischer Enzephalomyelitis/chronischem Müdigkeitssyndrom (ME), liefern /CFS). Diese Analyse öffnet die Tür für neue präzise diagnostische und therapeutische Ansätze, um den enormen ungedeckten medizinischen Bedarf zu decken, der das Leben von Millionen von Patienten beeinträchtigt. Long-COVID ist eine schwächende chronische Erkrankung, von der weltweit über 100 Millionen Menschen betroffen sind. Sie ist durch vielfältige Symptome gekennzeichnet, darunter Müdigkeit, kognitive Dysfunktion und Atemprobleme. Trotz umfassender weltweiter Forschung ist es den Studien bisher nicht gelungen, die detaillierten genetischen Risikofaktoren, die Mechanismen hinter der Krankheit oder eine gemeinsame Pathophysiologie bei anderen Erkrankungen, die ähnliche Symptome aufweisen, wie z. B. ME/CFS, zu identifizieren. PrecisionLife nutzte seinen einzigartigen kombinatorischen Analyseansatz, um Subpopulationen von Long-COVID-Patienten aus der Long-COVID-GOLD-Studie von Sano Genetics zu vergleichen. Die Analyse identifizierte 73 Gene, die in hohem Maße mit schweren und von Müdigkeit dominierten Formen der Krankheit assoziiert sind. Davon weisen 9 Gene frühere Assoziationen mit akutem COVID-19 auf und 14 wurden in einer transkriptomischen Analyse von Patienten mit langem COVID-19 unterschiedlich exprimiert. Um Ähnlichkeiten mit anderen postviralen, Müdigkeits- und anderen komplexen Erkrankungen zu verstehen, verglich PrecisionLife die Ergebnisse seiner langen COVID-Analyse mit bekannten genetischen Zusammenhängen in einem Bereich von über 170 neurologischen, kardiovaskulären, gastrointestinalen, Autoimmun- und Stoffwechselerkrankungen. In dieser krankheitsübergreifenden Analyse wurden lange COVID-Risikogene hervorgehoben, die auch an einer Vielzahl von Krankheiten beteiligt sind, und es wurde festgestellt, dass 9 mit langem COVID assoziierte Gene auch in einer kürzlich durchgeführten kombinatorischen Analyse von ME/CFS-Patienten gefunden wurden. Diese Studie demonstriert die Leistungsfähigkeit der kombinatorischen Analytik für die reproduzierbare Stratifizierung heterogener Populationen bei komplexen Krankheiten und bietet neue Ansätze für eine genaue Diagnose und die Entwicklung präziser, zielgerichteter Behandlungen für Patienten. Von den 73 Genen, die nachweislich mit Long-COVID assoziiert sind, haben 42 Potenzial für neuartige Ansätze zur Arzneimittelentdeckung, wobei 13 davon bereits von Arzneimitteln in der klinischen Entwicklungspipeline angegriffen werden. PrecisionLife bewertet derzeit das Umnutzungspotenzial dieser Ziele für den Einsatz bei der Behandlung von Long-COVID und ME/CFS. Dr. Steve Gardner, CEO von PrecisionLife, sagte: „Das Verständnis der komplexen Biologie heterogener Krankheiten ist der Schlüssel zur Schaffung besserer Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten für Patienten.“ Diese bahnbrechenden Ergebnisse bauen auf den genetischen Erkenntnissen früherer kombinatorischer Analysen schwerer akuter COVID-19- und ME/CFS-Patientenpopulationen auf. Indem wir kombinatorische Analysen nutzen, um beispiellose Einblicke in die Treiber der Krankheitsbiologie zu gewinnen, können wir einen echten Beitrag für Millionen von Patienten leisten, die verzweifelt nach präzisen Diagnosen und besseren Behandlungen suchen.â
Informiert bleiben
Erhalten Sie die neuesten Branchennachrichten, Tipps und mehr direkt in Ihren Posteingang.
- Artikel teilen
- Share on Twitter
- Share on Facebook
- Share on LinkedIn
- Copy link Copied to clipboard