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Ein hartes Brexit könnte die britische Forschung ernsthaft schädigen
Eine neue Umfrage hat ergeben, dass die Hälfte der Wissenschaftler des Francis Crick Institute nach dem Brexit eher nach einer neuen Rolle außerhalb des Vereinigten Königreichs Ausschau hält und nicht im biomedizinischen Labor verbleibt, in dem sich derzeit Spitzenwissenschaftler aus aller Welt befinden. 97% der Befragten glauben, der harte Brexit würde bedeuten, dass das Institut seine globale Rekrutierung und Bindung von Talenten nicht mehr garantieren kann. Die Umfrage ergab auch, dass nur 3% der Wissenschaftler der Meinung sind, dass die Regierung ihren Anliegen zuhört, und nur 4% der Befragten glauben, dass die Regierung nach dem Brexit für einen guten Preis arbeitet. Diese Bedenken werden von Mike Thompson (ABPI) geteilt, der kürzlich warnte, dass selbst der bestehende Transitionsentwurf für den britischen Life-Science-Sektor "unhaltbar" sei, sowie 28 Wissenschaftler, die Nobelpreisträger aus ganz Europa gewonnen hatten. Sie haben an Theresa May und den EU-Präsidenten Jean-Claude Juncker einen Brief geschrieben, in dem sie eine enge Zusammenarbeit zwischen dem Vereinigten Königreich und der EU fordern, um wichtige wissenschaftliche Forschung zu erhalten. Paul Nurse, Direktor bei The Crick, sagte: „Diese Umfrage zeigt, wie tief das Gefühl der Wissenschaftler ist, dass ein harter Brexit die britische Forschung ernsthaft schädigen wird und dass die Regierung in den Brexit-Verhandlungen der Wissenschaft nicht genügend Aufmerksamkeit schenkt. Wissenschaft und Forschung sind für das Wirtschaftswachstum in Großbritannien, für die Gesundheit und Lebensqualität des Landes sowie für die Umwelt von Belang. Die überwältigende Negativität der Wissenschaftler gegenüber einem harten Brexit sollte ein Weckruf für das Land und die Regierung sein. “
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