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Forscher an der Flinders University in Australien und Mitarbeiter in Japan haben die Wirksamkeit der Zugabe von Antibiotika Colistin und Vancomycin zu Nanomesh-Stücken mit Goldpartikeln untersucht. Bei einer als Elektrospinnen bekannten Technik werden die Antibiotika in das Netz eingebettet, wobei zwischen einer mit einer Spritze verbundenen Nadel und der Auffangplatte eine Hochspannung angelegt wird, wodurch die Polymerlösung einen Kegel bildet und aufgrund der Elektrostatik ein Flüssigkeitsstrahl freigesetzt wird Kräfte. Laut Ingo Koeper, Associate Professor am Flinders Institute for Nanoscience and Technology, deuten die Ergebnisse der 14-tägigen Studie darauf hin, dass die Dosierung im Vergleich zu herkömmlichen Medikamenten reduziert werden könnte. "Obwohl die Dosierung reduziert wird, kann die Konzentration der abgegebenen Antibiotika höher sein, wodurch sichergestellt wird, dass Bakterien nicht überleben können. Die Forschung ist ein Proof-of-Concept und schlägt die Möglichkeit vor, Antibiotika auf einem anderen Weg zu verabreichen."
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