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Neue hochenergetische Röntgenaufnahmen zeigen Lungenschäden durch Covid-19

6th November 2021

Hüft-CT ist eine neue Technik, die es Chirurgen ermöglicht, eine 3D-Karte der Lunge in verschiedenen Maßstäben zu sehen, sogar bis auf Zellebene. Ein europäischer Synchrotron-Teilchenbeschleuniger setzte hochenergetische Röntgenstrahlen frei, die zeigten, dass Covid-19 die kleinsten Blutgefäße der Lunge schädigt. Der Beschleuniger untersuchte die Lunge sowie andere Organe eines an Covid-19 verstorbenen Spenders. Der Beschleuniger verfügte über ein Extremely Brilliant Source Upgrade (ESRF-EBS), was bedeutet, dass er Röntgenstrahlen erzeugen kann, die 100 Milliarden Mal heller sind als herkömmliche Röntgenstrahlen, die in Krankenhäusern verwendet werden. Darüber hinaus können Forscher jetzt Blutgefäße mit einem Durchmesser von 1/10 eines Haares sehen, während sie zuvor auf einem CT-Scan nur Blutgefäße mit einem Durchmesser von 1 mm sehen konnten. UCL Mechanical Engineering sagte Dr. Claire Walsh: „Wenn wir beginnen, unsere HiP-CT-Bilder durch KI-Techniken mit klinischen Bildern zu verknüpfen, werden wir zum ersten Mal in der Lage sein, mehrdeutige Befunde in klinischen Bildern hochpräzise zu validieren. Für das Verständnis der menschlichen Anatomie ist dies ebenfalls eine sehr spannende Technik. In der Lage zu sein, zu sehen, wie winzige Organstrukturen in 3D im richtigen räumlichen Kontext sind, ist der Schlüssel zum Verständnis, wie unser Körper aufgebaut ist und wie er daher funktioniert.“ Leitender Wissenschaftler an der ESRF, Dr. Paul Tafforeau sagte: „Dies ermöglicht es uns, die unglaublich kleinen Gefäße in einem menschlichen Organ in 3D zu sehen, was es uns ermöglicht, ein Blutgefäß in 3D vom umgebenden Gewebe zu unterscheiden und sogar einige spezifische Zellen zu beobachten“, sagte er. „Dies ist ein echter Durchbruch, da menschliche Organe einen geringen Kontrast haben und daher mit den derzeit verfügbaren Techniken nur sehr schwer im Detail abzubilden sind.“

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