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Wissenschaftler können Hirnverletzungen am Point-of-Care identifizieren
Wissenschaftler der Universität von Birmingham haben herausgefunden, dass zum Zeitpunkt der Behandlung eine traumatische Hirnverletzung mithilfe chemischer Biomarker identifiziert werden kann, die vom Gehirn kurz nach einer Kopfverletzung freigesetzt werden. Forscher der ANMSA-Gruppe (Advanced Nanomaterials, Structures and Applications) der Universität unter der Leitung von Dr. Pola Pola Goldberg Oppenheimer entwickelten die Technik und veröffentlichten ihre Demonstration in der Zeitschrift 'Nature Biomedical Engineering'. Die Methode arbeitet laut Birmingham University mit oberflächenverstärkter Raman-Streuung, bei der ein Lichtstrahl auf den Biomarker geschossen wird. Eine Nadelstichblutprobe nimmt den Biomarker auf und wird hergestellt, indem er in einen optofluidischen Chip eingeführt wird, wo das Blutplasma isoliert wird und über eine spezielle Oberfläche fließt. Das Licht bewirkt, dass sich der Biomarker dreht oder vibriert, und es ist möglich, diese Bewegung zu messen, um einen genauen Hinweis auf das aufgetretene Verletzungsniveau zu erhalten. Das Team entwickelte eine kostengünstige Plattform aus Polymer, die mit einem dünnen Goldfilm bedeckt ist, der einem starken elektrischen Feld ausgesetzt ist, das den Film in ein einzigartiges Muster umverteilt, das so optimiert ist, dass es genau auf die richtige Weise mit dem Lichtstrahl in Resonanz steht. Dr. Oppenheimer erklärte: „Dies ist eine relativ einfache und schnelle Technik, die eine kostengünstige, aber hochpräzise Methode zur Beurteilung traumatischer Hirnverletzungen bietet, die bisher nicht möglich war. Die derzeitigen Instrumente zur Diagnose von TBI sind sehr altmodisch und beruhen auf dem subjektiven Urteil des Sanitäters oder der Notärzte. In diesem Bereich besteht ein dringender Bedarf an neuen Technologien, damit wir die richtige Behandlung für den Patienten anbieten und teure und zeitaufwändige Tests für Patienten ohne TBI vermeiden können. “
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