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Agilent Research Catalyst (ARC) Award für bahnbrechende Erfolge in der Peptidtherapie an die UC Davis verliehen
Agilent Technologies Inc. gab heute bekannt, dass die University of California im Namen von Professor Marie Heffern vom Campus der UC Davis den Agilent Research Catalyst (ARC) Award erhalten hat. Der Preis würdigt Professor Hefferns innovative Forschung zur analytischen Charakterisierung von Peptid- und Proteintherapeutika, die auf Inkretine und verwandte Signalwege abzielen, einem aufstrebenden Bereich, der für die Weiterentwicklung von Therapien für Diabetes und Adipositas von entscheidender Bedeutung ist.
Professor Heffern ist Mitglied der Fakultät für Chemie an der UC Davis. Ihre Forschung konzentriert sich darauf, zu verstehen, wie Spurenmetallionen wie Kupfer, Eisen und Zink mit Inkretin-basierten Peptidtherapeutika, einschließlich GLP-1-Rezeptoragonisten, interagieren. Diese Wechselwirkungen spielen eine entscheidende Rolle für die Stabilität, Bioaktivität und Formulierung von Arzneimitteln, sind jedoch in der aktuellen pharmazeutischen Entwicklung noch wenig erforscht.
„Es ist bekannt, dass Metallwechselwirkungen mit Peptiden auftreten, doch Beobachtungen zu ihren Auswirkungen auf die Entwicklung von Peptidtherapeutika sind bislang weitgehend zufällig.“ sagte Professor Heffern. „Wir glauben, dass diese Wechselwirkungen wichtige Hinweise auf die Variabilität der Patientenreaktionen liefern und zur Entwicklung stabilerer und wirksamerer Formulierungen beitragen können. Wir freuen uns sehr über die Unterstützung durch das Agilent Research Catalyst-Stipendium, das es uns ermöglichen wird, Analysewerkzeuge zu entwickeln, mit denen wir diese Wechselwirkungen untersuchen und diese Fragen systematisch, bewusst und umfassend angehen können.“
Die geförderte Forschung nutzt fortschrittliche Analysetechniken, darunter Flüssigchromatographie-Induktiv gekoppelte Plasma-Massenspektrometrie (LC-ICP-MS), native Massenspektrometrie und hochauflösendes Peptid-Mapping, um nicht-kanonische Metall-Peptid-Bindungen unter physiologischen und formulierungsspezifischen Bedingungen aufzudecken. Unter Verwendung von Agilent-Geräten wie dem Agilent 8900 ICP-QQQ, dem Agilent 6546 Q-TOF LC/MS und den Agilent Infinity II LC-Systemen möchte das Labor von Professor Heffern einen prädiktiven Rahmen für Metall-Peptid-Wechselwirkungen schaffen, der als Grundlage für die Entwicklung von Arzneimitteln und Formulierungsstrategien dienen soll. Ihre Arbeit trägt dazu bei, kritische Herausforderungen bei der Formulierung von Peptidtherapeutika aufzudecken – ein Bereich, in dem fortschrittliche Analysewerkzeuge unerlässlich sind.
„Die Forschung von Professor Heffern ist ein Beispiel für die Art von wissenschaftlicher Innovation, die das ARC-Programm unterstützen soll“, erklärt Iris Mangelschots, Vizepräsidentin und Geschäftsführerin der Liquid Phase Division bei Agilent. „Ihre Arbeit zur Erforschung von Metall-Peptid-Wechselwirkungen in der therapeutischen Entwicklung treibt nicht nur die analytische Wissenschaft voran, sondern trägt auch dazu bei, die Zukunft peptidbasierter Medikamente zu gestalten. Wir sind stolz darauf, die Werkzeuge und Unterstützung bereitzustellen, die diese wichtige Forschung ermöglichen.“
Der ARC Award umfasst Forschungsgelder und Geräte von Agilent, die es dem Team von Professor Heffern ermöglichen, die Entwicklung von Peptidtherapeutika durch verbesserte Formulierungsstrategien, reduzierten Abbau und verbesserte Leistung voranzutreiben. Diese Erkenntnisse werden es Pharmazeutikaentwicklern ermöglichen, Formulierungsansätze zu verfeinern, Entwicklungskosten zu senken und die therapeutische Zuverlässigkeit zu verbessern.
„Durch den Einsatz der fortschrittlichen Analyseplattformen von Agilent erschließt das Team von Professor Heffern neue Dimensionen der Peptidformulierungswissenschaft, die unseren Ansatz in Bezug auf die Stabilität und Leistung von Arzneimitteln neu gestalten könnten“, fügt Nahid Chalyavi, Associate Vice President für Universitätsbeziehungen bei Agilent, hinzu. „Die Unterstützung dieser Arbeit durch das ARC-Programm spiegelt unser Engagement für die Förderung von translationaler Forschung wider, die reale Auswirkungen hat.
Diese Zusammenarbeit ist ein Beispiel für das Engagement von Agilent, translationale Forschung zu ermöglichen und seine Technologien in realen biomedizinischen Anwendungen zu validieren. Im Rahmen des ARC-Programms stellt Agilent finanzielle Unterstützung, fortschrittliche Instrumente und wissenschaftliches Fachwissen zur Verfügung, um Innovationen in den Bereichen Biowissenschaften, Diagnostik und chemische Analyse voranzutreiben.
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